GASTRONOMIEPLANUNG   

Projekt Gastraumplanung

Schmatztruhe Food Court

Ort: Karlsruhe Fußgängerzone
Fläche: 130m²
Realisierung: 2016 Betrieb bis 2019
Fotos: © Ahonen & Hauser GbR. Alle Rechte vorbehalten.

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Gastronomieplanung Karlsruhe – Fußgängerzone

Projekt:
Konzeption und Gestaltung eines Food Courts

Standort:
Fußgängerzone Karlsruhe, Baden-Württemberg

Fläche:
130 qm

Schwerpunkte:
Gastronomiekonzept, Interior Design, Raumplanung, Markenentwicklung und
Corporate Design

Leistungsumfang:
Entwurfsplanung, Raumkonzept, Einrichtungskonzept,
Ausführungsplanung, Corporate Design, Bauüberwachung, Namensentwicklung, Logodesign sowie Schilder- und Schaufensterdesign

Ausgangslage

Ein Food Court vereint unterschiedliche gastronomische Angebote an einem gemeinsamen Standort. Die Herausforderung besteht darin, den individuellen Charakter der einzelnen Franchisenehmer zu bewahren und gleichzeitig ein übergeordnetes, gestalterisch stimmiges Gesamtkonzept zu schaffen.

Für den Food Court in der Karlsruher Fußgängerzone bestand die Aufgabe darin,
verschiedene Gastronomiemarken unter einem gemeinsamen Dach zusammenzuführen.

Gefragt war eine wirtschaftlich durchdachte, funktionale und gestalterisch ansprechende Lösung, die unterschiedliche kulinarische Angebote räumlich bündelt und ein einheitliches Besuchserlebnis ermöglicht. Neben der Innenraumgestaltung sollte auch ein eigenständiger Markenauftritt entwickelt
werden, der dem Food Court eine klare Identität verleiht und ihn im urbanen Umfeld sichtbar positioniert.

Idee und Vision

Die zentrale Idee war, das Prinzip des gemeinsamen Dachs nicht nur organisatorisch, sondern auch architektonisch erlebbar zu machen. Eine durchgehende Holzbalkenkonstruktion überspannt den gesamten Raum und bildet das verbindende Gestaltungselement für die unterschiedlichen gastronomischen Konzepte.

Das Dach steht sinnbildlich für Gemeinschaft, Vielfalt und Zusammengehörigkeit. Es schafft eine visuelle Klammer, unter der unterschiedliche kulinarische Angebote ihren Platz finden, ohne ihre jeweilige Eigenständigkeit zu verlieren.

Ziel war es, einen offenen, einladenden Gastronomiebereich zu gestalten, der als
gemeinsamer Treffpunkt in der Karlsruher Innenstadt funktioniert. Raumgestaltung und Markenentwicklung wurden dabei von Anfang an als zusammengehörige Aufgaben verstanden.

Besondere Herausforderung

Die zentrale Herausforderung lag darin, unterschiedliche Franchise- und
Gastronomiekonzepte mit ihren jeweiligen Anforderungen an Funktion, Präsentation und Markenidentität in einer gemeinsamen räumlichen Struktur zu vereinen.

Gleichzeitig mussten die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen berücksichtigt werden. Die Planung sollte kosteneffizient sein, eine funktionale Nutzung der Fläche ermöglichen und dennoch einen eigenständigen gestalterischen Charakter entwickeln.

Entscheidend war daher eine Gestaltung, die Einheit und Vielfalt gleichermaßen vermittelt: ein gemeinsames architektonisches Grundkonzept, das Orientierung schafft und die einzelnen Anbieter als Teil eines übergeordneten Gastronomieerlebnisses positioniert.

Eine weitere Aufgabe bestand darin, die räumliche Gestaltung mit einem konsistenten Markenauftritt zu verbinden. Name, Logo, Beschilderung, Schaufenstergestaltung und Kommunikationsmedien sollten dieselbe gestalterische Sprache sprechen und den Food Court bereits von außen als eigenständiges Konzept erkennbar machen.

Gestaltungskonzept und Raumplanung

Das Gestaltungskonzept basiert auf einer klaren architektonischen Leitidee: einer
raumübergreifenden Holzbalkenkonstruktion, die das Prinzip des gemeinsamen Dachs sichtbar macht und die verschiedenen Gastronomiebereiche gestalterisch miteinander verbindet.

Die Konstruktion bildet das prägende Element des Innenraums. Sie schafft einen
übergeordneten räumlichen Zusammenhang und verleiht dem Food Court eine eigenständige Atmosphäre. Unter diesem gemeinsamen Dach können unterschiedliche gastronomische Angebote nebeneinander bestehen und gleichzeitig als zusammengehöriges Gesamtkonzept wahrgenommen werden.

Die Raumplanung verbindet funktionale Anforderungen mit einer klaren gestalterischen Struktur. Ziel ist es, die Vielfalt der Anbieter übersichtlich zu organisieren und einen einladenden Ort für unterschiedliche gastronomische Nutzungssituationen zu schaffen. Ergänzend zur Innenarchitektur wurde ein durchgängiges Corporate Design entwickelt. Die visuelle Identität erstreckt sich von der Namensgebung und dem Logo über Broschüren und Schilder bis hin zur Schaufensterfolierung. Dadurch werden Raum, Marke und Kommunikation
zu einem einheitlichen Gesamtauftritt zusammengeführt.

Die Entwicklung erfolgte durch unser Planungsteam in Zusammenarbeit mit unserer Inhouse-Werbeagentur raumberater® Identity.

Materialien und Gestaltungselemente

Die Material- und Gestaltungsauswahl orientiert sich am Anspruch, eine wirtschaftliche, funktionale und zugleich prägnante Gastronomieumgebung zu schaffen.

  • Holzbalkenkonstruktion: Das zentrale architektonische Element macht die Idee des gemeinsamen Dachs sichtbar und verbindet die verschiedenen Gastronomiebereiche.
  • Raumprägende Konstruktion: Die durchgehende Überdachung schafft einen visuellen Zusammenhang und gibt dem Food Court eine unverwechselbare räumliche Identität.
  • Einrichtungskonzept: Die Gestaltung der Einrichtung unterstützt die funktionale Organisation des Gastronomiebereichs und die Integration unterschiedlicher Anbieter.
  • Corporate Design: Ein abgestimmtes Erscheinungsbild verbindet Innenraum, Markenkommunikation und Außenwirkung.
  • Schilder- und Schaufensterdesign: Beschilderung und Schaufensterfolierung stärken die Wiedererkennbarkeit und vermitteln die Identität des Food Courts bereits im öffentlichen Raum.
  • Kommunikationsmedien: Logo, Name und Broschüren ergänzen die räumliche Gestaltung um einen konsistenten visuellen Markenauftritt.

Die Holzbalkenkonstruktion übernimmt dabei eine doppelte Funktion: Sie ist architektonisches Gestaltungselement und zugleich die räumliche Übersetzung der konzeptionellen Idee.

Ergebnis

Mit dem Food Court in der Karlsruher Fußgängerzone entstand ein Gastronomiekonzept, das unterschiedliche kulinarische Angebote unter einer gemeinsamen gestalterischen und markenstrategischen Leitidee vereint.

Die raumübergreifende Holzbalkenkonstruktion verleiht dem Innenraum einen
eigenständigen Charakter und macht das verbindende Prinzip des gemeinsamen Dachs unmittelbar erlebbar. Gleichzeitig ermöglicht das übergeordnete Gestaltungskonzept, die Vielfalt der einzelnen Franchisenehmer in einer zusammenhängenden räumlichen Umgebung zu präsentieren.

Durch die Verknüpfung von Interior Design, Raumplanung und Corporate Design entstand ein ganzheitlicher Markenauftritt, der vom architektonischen Raum über die Namensentwicklung und das Logo bis zur Schaufenster- und Beschilderungsgestaltung reicht.

Das Projekt zeigt, wie durchdachte Gastronomieplanung und integrierte Markenentwicklung unterschiedliche Anbieter unter einem gemeinsamen Konzept zusammenführen können – wirtschaftlich durchdacht, funktional organisiert und gestalterisch wiedererkennbar.

Unsere Leistungen

Für dieses Projekt übernahmen wir die Konzeption und Gestaltung des Food Courts sowie die Entwicklung des dazugehörigen Markenauftritts:

• Entwurfsplanung
• Raumkonzept
• Einrichtungskonzept
• Ausführungsplanung
• Bauüberwachung
• Corporate Design
• Namensentwicklung
• Logodesign
• Schilderdesign
• Schaufensterdesign